
Das Hofbrauhaus Wolters hört zum 31. Dezember 2026 mit dem Brauen auf. Damit endet eine fast 400 Jahre währende Braunschweiger Biergeschichte.
Im Juni hatte die Brauerei Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt (wir hatten berichtet). Die Suche nach einem Investor ist gescheitert, obwohl es laut der begleitenden Kanzlei Gespräche mit mehreren Interessenten gab. Für den Standort habe sich keine zukunftsfähige Lösung gefunden, sagte der Fachanwalt Kimon Phillip Kantis gegenüber t-online.
Offen bleibt, ob die Marke weitergeführt werden kann. Über ihren Erhalt wird noch immer mit verschiedenen Interessenten verhandelt. Braunschweigs Oberbürgermeister Thorsten Kornblum nannte die Stilllegung „extrem schmerzhaft“. Ziel müsse es sein, dass es gelinge, für die Marke Wolters und ihre Bierspezialitäten eine Zukunft in neuer Trägerstruktur zu finden.
Für den Braustandort Braunschweig ist es die zweite Schließung binnen kurzer Zeit. Oettinger hatte 2025 die Bierherstellung in Braunschweig aufgegeben bzw. in die Braustätten in Oettingen und Mönchengladbach verlegt.
Quellen: t-online, Getränke News
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