Wer ist am größten?

Wer ist am größten?

Es ist wieder so weit. Einmal im Jahr nimmt BarthHaas die Weltlage in den Blick. Gemeint ist nicht etwa das Wetter, sondern das Bier. Das Nürnberger Hopfenhaus, in achter Generation in Familienhand und seit über 225 Jahren im Geschäft, handelt nicht nur mit der Dolde; es züchtet, veredelt sie zu Extrakten und Pellets und tüftelt an neuen hopfigen Getränken. Die Branche schaut genau hin, wenn der neue Jahresbericht kommt. Die Ausgabe 2025/2026 erscheint am 21. Juli. Vorab gibt es, wie immer, die Rangliste der 40 größten Brauereigruppen der Welt.

Sechs davon sitzen in Deutschland, gleich viele wie im Vorjahr. An der Spitze des deutschen Feldes steht erneut die Radeberger Gruppe, weltweit auf Platz 25, mit 9,95 Millionen Hektolitern. Das ist ein Minus von 4,3 Prozent, die Gruppe rutscht zwei Ränge nach unten. 

Anders sieht es bei der Paulaner Gruppe aus. Sie blickt auf ein Plus von 14,8 Prozent und einem Anstieg beim Jahresausstoß auf 7,59 Millionen Hektoliter. Es geht hinauf auf Platz 29. In einem Jahr, in dem fast alle verlieren, fällt so ein Wert auf.

Der Markt schrumpft, das dritte Jahr in Folge

Zusammen brachten es die 40 Größten auf rund 1.586 Millionen Hektoliter, 3,1 Prozent weniger als im Jahr davor. Oben bleibt das Bild vertraut. AB InBev (484,19 Millionen Hektoliter), Heineken (235,65) und China Res. Snow Breweries (110,30) führen die Liste an wie im Vorjahr. Die drei zusammen brauen mehr als die Hälfte der gesamten Menge.

Erstmals wurde JSC AB Inbev Efes in die Top 40-Liste aufgenommen; die ehemalige russische Tochtergesellschaft von AB Inbev Efes wird nun als eigenständiges und unabhängiges Unternehmen auf Platz 11 geführt

Sechsmal Deutschland

  • Platz 25: Radeberger Gruppe, 9,95 Mio. hl (−4,3 %)
  • Platz 29: Paulaner Gruppe, 7,59 Mio. hl (+14,8 %)
  • Platz 30: TCB Beteiligungsgesellschaft, 7,20 Mio. hl (−4,0 %)
  • Platz 32: Oettinger Gruppe, 6,74 Mio. hl (−3,7 %)
  • Platz 33: Krombacher Gruppe, 5,95 Mio. hl (+0,2 %)
  • Platz 35: Bitburger Braugruppe, 5,20 Mio. hl (−10,0 %)

Zur Paulaner Gruppe gehören: Paulaner und Hacker-Pschorr (München), Auerbräu (Rosenheim) Fürstenberg (Donaueschingen),  Schmucker (Odenwald), Hoepfner (Karlsruhe), Thurn und Taxis und die Mehrheit der Kulmbacher Brauerei.  

Fünf im Minus, einer im Plus. Die Paulaner Gruppe macht es besser als die anderen. Welche Marke der Gruppe gewonnen, welche verloren hat, wird nicht kommuniziert.

Fünf im Minus, einer im Plus. Paulaner macht es besser als die anderen.

 

Visual: © wegro communications

 

Comments

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Henket • 1 Hour ago
An meiner Familie kann der rückläufige Bierkonsum nicht liegen, wir sind im Rankind alle unter 900
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