Karmeliter Bräu und Oettinger

Karmeliter Bräu und Oettinger

Die Wurzeln des unterfränkischen Karmeliter Bräu lassen sich bis ins frühe Mittelalter zurück verfolgen.  . Nach über 670 Jahre gab die Brauerei vor kurzem bekannt, dass sie Ende Juni den Betrieb einstellen wird. Es konnte kein Nachfolger gefunden werden.  

Oettinger übernimmt die Marke

Seit gestern ist es offiziell: Die beliebten Biere von Karmeliter Bräu wird es auch zukünftig geben. Oettinger Getränke hat die Marke übernommen. „Karmeliter ist Kult. Es wäre ein enormer Verlust für die deutsche Braukultur und Biervielfalt gewesen, diese starke Marke und ihre urtümlichen Rezepturen zu verlieren“, sagt Oettinger CEO Stefan Blaschak. „Mit ihrer handfesten Qualität und beeindruckenden Historie passt Karmeliter zu unserem ebenfalls traditionsreichen Familienunternehmen – mit immerhin fast 300-jähriger Geschichte – wie der Kronkorken auf die Flasche.“

Oettinger will sich neu ausrichten, breiter aufstellen und damit unabhängiger von Marktgegebenheiten werden. Die neue Marke stellt einen wichtigen Schritt in diese Richtung dar. Stefan Blaschak erklärt: „Der deutsche Biermarkt schrumpft seit Jahrzehnten, ist aber nach wie vor bedeutend und umsatzstark. Viele Marken haben Potenzial, in den klassischen Segmenten für neue Impulse zu sorgen. Bei KARMELITER setzen wir auf den originären Wachstumspfad von Helles Lager, prüfen aber auch die Fortführung weiterer Klosterbiersorten.“

Noch ist nicht klar, wo die Biere gebraut werde. Sicher ist jedoch, zur Freude der vielen Fans von Karmeliten Bräu, dass die Biere bald aus dem Hause Oettinger kommen und dann wohl deutschlandweit zu haben sein werden. 

Quelle: Oettinger Getränke GmbH
Foto: Screenshot Website von Karmeliter Bräu, 12.06.2024

Karmeliter Bräu Salz - Karmeliter Klostertrunk Helles
Lager / Helles
4,7% vol.
3,72
Karmeliter Bräu Salz - Weissbier
Helles Hefeweizen
5,3% vol.
3,71

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