Optisch ist dieses hellere goldene Bockbier mit einer leicht opalen Trübung und einer wenig intensiven und nur kurz stabilen Krone mit mittlerer Pore nichts, dass irgendwie besonders auffällt. In der Nase ist das aber bereits ganz anders: Die obergärige Weißbierhefe beschert tolle fruchtige Bananen- und leichte Birnenaromen.
Für den Schnaitl Maibock werden niederösterreichisches Gerstenmalz, oberösterreichisches Weizenmalz und Bio-Dinkelmalz aus dem Innviertel mit dem erlesenen Mühlviertler Saphirhopfen der Hopfenbauernfamilie Klaus Starlinger aus Haslach verbraut und anschließend mit obergäriger Weißbierhefe vergoren. Nach einer 3-monatigen Reifelagerung bei Temperaturen um die 0°C wird der Schnaitl Maibock in der letzten Februarwoche schonend und nur leicht filtriert.
Der Schnaitl Maibock ist ein solides Bockbier. Malzig-würzig in Mund und Nase. Spannend ist aber die Vergärung mit einer Weißbierhefe. Denn dadurch kommt auch ein wenig Banane ins …