
Das Gäubodenvolksfest 2026 ist Geschichte – doch die Volksfest-Saison nimmt gerade erst richtig Fahrt auf. BeerTaster Pascal war für uns in Straubing unterwegs und hat in der Genussarena Wenisch mit Festzeltbedienung Tanja und Erl-Bräu-Chef Josef Erl über Festbier, Volksfestküche und den ganz besonderen Gäubodenfest-Spirit gesprochen.
Vom 7. bis 17. August 2026 verwandelte sich Straubing wieder in eine riesige Feststadt. Rund 1,25 Millionen Besucher kamen in diesem Jahr zum Gäubodenvolksfest – eine beeindruckende Zahl, insbesondere für eine Stadt mit gerade einmal rund 50.000 Einwohnern.
Mittendrin: unser BeerTaster Pascal alias DonRi. Für ihn ging es zum ersten Mal aufs Gäubodenvolksfest – genauer gesagt in die Genussarena Wenisch, wo während der Festtage das ERL Festbier ausgeschenkt wird.
Dort traf Pascal zwei Menschen, die das Volksfest aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen: Tanja, Festzeltbedienung und mittlerweile Gäubodenfest-Profi, sowie Josef Erl, Braumeister und Inhaber des Erl-Bräu aus Geiselhöring.
Josef Erl übernahm die Familienbrauerei 2021 von seinem Vater. Nach einem Volksfest-Aussetzer zu Beginn war 2026 bereits sein fünftes Gäubodenvolksfest als Chef des Erl-Bräu.
Ein Highlight in diesem Jahr war für ihn natürlich das eigene Festbier: Der Erlkönig Festbier wurde bei der Finest Beer Selection 2026 mit 91 Punkten ausgezeichnet.
Und wer in der Genussarena einmal etwas anderes ausprobieren möchte? Josef empfiehlt neben dem Festbier eine Bügel-Weisse im Wenisch-Weissbierkarussell.
Während Josef für das Bier sorgt, bringt Tanja es zu den Gästen. Und das ist durchaus sportlich.
Mehr als 20.000 Schritte beziehungsweise rund 15 Kilometer legt sie an einem durchschnittlichen Volksfesttag zurück.
In der BeerTasting Community dürfte sie einigen zudem aus den sozialen Medien bekannt vorkommen: Ein Video, in dem sie gleich 13 Maßkrüge auf einmal trägt, ging viral.
Was macht das Gäubodenvolksfest für sie so besonders?
„Eine Art Klassentreffen unter Bedienungen.“
Trotz der enormen Besucherzahlen empfindet Tanja das Fest als ausgesprochen persönlich. Viele Bedienungen kennen sich seit Jahren, haben ihre Treffpunkte und unterstützen sich gegenseitig.
Genau dieses Team ist für sie auch einer der Gründe, warum selbst an langen, heißen und stressigen Tagen das Lächeln nicht verloren geht.
Natürlich gehört zu einem ordentlichen Volksfestbesuch nicht nur das Bier.
Bei Tanja steht der Ochsenklassiker ganz oben auf der Liste der meistbestellten Gerichte. Josef setzt ebenfalls auf Tradition und empfiehlt den Ochsenbraten mit Kartoffelsalat.
Sein persönlicher Geheimtipp?
Rehragout.
Damit wäre zumindest die Grundlage für die nächste Maß geschaffen.
Interessant für uns BeerTaster: Auch im klassischen Festzelt verändert sich das Trinkverhalten.
Alkoholfreies Bier wird zunehmend nachgefragt. Josef schätzt, dass es mittlerweile etwa fünf bis zehn Prozent des Festbieranteils ausmacht. Inzwischen gibt es die alkoholfreie Alternative sogar vom Fass.
Auch Tanja erlebt den Trend unmittelbar bei ihren Gästen:
„Alkoholfreies Bier wird tatsächlich jedes Jahr beliebter.“
Das alkoholfreie Bier ist damit längst auch auf der Volksfest-Bierbank angekommen.
Für Pascal endete sein erster Besuch in Straubing mit einer einfachen Erkenntnis: Fortsetzung erwünscht!
Und auch wenn beim Gäubodenvolksfest die letzten Maßkrüge für 2026 bereits gespült sind, ist die Volksfest-Saison noch lange nicht vorbei.
Schon Ende August geht es mit der Regensburger Herbstdult weiter, bevor im September mit der Münchner Wiesn das nächste große Highlight für Bier- und Volksfestfans wartet.
Vielleicht also die perfekte Gelegenheit, Tanjas wichtigste Bierzeltweisheit gleich beim nächsten Fest auszuprobieren:
„Startet das Gespräch mit einem Lächeln und ihr bekommt bestimmt eins zurück!“
Prost auf die Volksfest-Saison 2026 – und ein ERLiches Dankeschön an Tanja, Josef und das Team der Genussarena Wenisch! 🍻
BeerTaster on Tour – Bericht von Pascal „DonRi“
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