Bitburger stellt Craftwerk ein

Bitburger stellt Craftwerk ein

Die Bitburger Braugruppe hat ihre Craftbier-Marke Craftwerk eingestellt. Wie die Getränke Zeitung berichtet, wird es  keine neuen Craftwerk-Biere mehr geben, im Handel finden sich nur noch vereinzelt Restbestände. Der Schritt liegt wohl schon einige Monate zurück.

Aus dem Versuchslabor

Craftwerk startete 2013 und war einer der frühesten und ehrgeizigsten Versuche einer deutschen Großbrauerei, eine glaubwürdige Craftbier-Marke aufzubauen. Die Linie ging aus Bitburgers hauseigener Versuchsbrauerei hervor, in der seit rund 1990 Verfahren und Rezepturen erprobt werden. Craftwerk war das öffentlich sichtbare Nebenprodukt dieses Labors. 

Schlankes Kernsegment

Anfangs umfasste die Reihe rund sieben Sorten, darunter Pale Ale, IPA, ein belgisches Tripel, ein Summer Ale und ein Sweet Stout. Später wurde auf ein Kernsortiment verschlankt: das Flaggschiff Hop Head⁷, das belgische Tripel Holy Cowl und das Session-Lager Mad Callista.

Braufreundschaft

International arbeitete Craftwerk unter dem Label „Braufreundschaften" mit der Hopworks Urban Brewery in Portland zusammen. Daraus entstanden 2015 das Battle of the Paddle und 2016 das Double IPA Hop Inferno.

Jetzt zählt Crew Republic

Als Grund für das Aus nennt Bitburger die geschrumpfte Bedeutung von Craftbeer in Deutschland. Künftig setzt die Gruppe auf Crew Republic, die größere der beiden Marken im Portfolio. Crew Republic zielt vor allem ins Ausland, nach Frankreich, Italien und in die Benelux-Länder; in Deutschland bleibt die Marke ausgewählter Gastronomie und dem Online-Handel über Beyond Beer vorbehalten.

Quellen: meininger.de
Text: Birgit Rieber

Craftwerk Brewing - Hop Head IPA 7
American IPA
8% vol.
3,47
Craftwerk Brewing - Mad Callista
Lager / Helles
3,9% vol.
3,39
Craftwerk Brewing - Holy Cowl Tripel
Tripel
9% vol.
3,42

Kommentare

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buebchen666 • vor 1 Monat
Ich hab das Sideprojekt am Anfang sehr gemocht. Ab und zu kam nämlich auch mal ein gutes craftbier in kleiner Auflage zu den 3 bekannten (Supermarkt) Bieren dazu. Ich sag nur Hanf Radler (eins der besten Radler die ich je getestet hab oder das Grünhopfen Bier...schade wenn man ja eh die Experimentier Brauerei in Hause hat. Muss man nicht immer alles verstehen...
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ront176 • vor 1 Monat
Craftwerk war für mich nie wirklich ein Craftbeer, waren auch geschmacklich zwar gut, aber nix Besonderes. Die Einschränkung von Crew Republic finde ich aber schade
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timboli22 • vor 1 Monat
Das Unibier Bittburger braucht ein Biergenießer sowieso nicht...
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Kaffeekocher • vor 1 Monat
Schade an der Schließung von Crew Republic in München finde ich vor allem, dass es im Backstage kein IPA mehr gibt. Früher gab es das Drunken Sailor, das wurde jetzt leider ersatzlos gestrichen.
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hopfenheld68 • vor 1 Monat
Oh!😲
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muschke2001 • vor 1 Monat
Das Problem bei CraftBeer ist auch, dass man es größtenteils nur noch Online bekommt. Aus den Läden ist es fast komplett verschwunden. Lediglich Störtebeker, Maisel & Friends und die Insel-Brauerei bekommt man in den Supermärkten. Ob die noch alle Craft sind, sei Mal dahingestellt. Dazu sitzt der Euro nicht mehr so locker und bei den aufgerufenen Preisen, sind größtenteils berechtigt, überlegt man es sich halt, ob man drei Bier kauft oder einen Kasten fürs gleiche Geld
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Horst Voll • vor 1 Monat
Handwerksbrauereien gibt es in Deutschland (noch) en masse. Deren Produkte sind vom Fass meist sogar recht günstig.
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berch • vor 1 Monat
Das ist regional sicher unterschiedlich, aber ich kann mich nicht über das Angebot beschweren. Von Getränkemärkten bis zu Spezialgeschäften reicht das Angebot. Der Preis ist natürlich ein Argument, das ich vollkommen nachvollziehen kann, aber rein am Angebot scheitert es bei mir nicht.
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Ralph D. • vor 1 Monat
Dieses Bier lief komplett unterm Radar… grad mal eines davon in den letzten Jahrzehnt getrunken
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hopfenheld68 • vor 1 Monat
Hab ich sowieso seit langem nicht mehr wahrgenommen. Krass auch die Entwicklung bei CrewPublic!
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