Im Allgäu steigt der Bierabsatz

Im Allgäu steigt der Bierabsatz

Nicht jede Meldung aus der Brauwirtschaft handelt von Problemen, steigenden Kosten und sinkenden Verkaufszahlen. Der SWR berichtet über kleine Erfolgsgeschichten aus der Region Bodensee, Allgäu und Oberschwaben. Während der Bierabsatz in Deutschland insgesamt zurückgeht, blicken einige Brauereien im Südwesten auf einen guten Sommer zurück. Zuerst hatte die Schwäbische Zeitung darüber berichtet.

Sonne und Heimatfeste

Michael Leibinger, Geschäftsführer der Leibinger Brauerei in Ravensburg, nennt den Grund ohne Umschweife: „Die Sonne ist unser bester Verkäufer.” Der lange Sommer habe ebenso geholfen wie der Tourismus und die Heimatfeste. Zahlen nennt Leibinger nicht; die Absätze hätten sich stabilisiert, die Brauerei sei zufrieden.

Zahlen aus dem Allgäu

Alle Zahlen gelten für die ersten neun Monate 2026. Die Brauerei Clemens Härle in Leutkirch liegt sechs Prozent im Plus und meldet sogar den höchsten Ausstoß ihrer Geschichte; beim alkoholhaltigen Bier sind es zwei Prozent. Die Edelweißbrauerei Farny in Kißlegg steigert sich um 3,7 Prozent. Meckatzer Löwenbräu in Heimenkirch im Landkreis Lindau legt um 2,5 Prozent zu, nach einem Minus von rund vier Prozent im Jahr 2025. 

Alkoholfrei mischt mit

Der Trend zum alkoholfreien Bier ist im Süden angekommen. Bei Meckatzer ist sein Anteil von 13 auf 15 Prozent gewachsen, bei Farny von 11 auf 14 Prozent. Härle kommt auf 15 Prozent und rechnet für 2026 mit bis zu 19. Bei Leibinger sind es mehr als zehn Prozent. 

Eine dieser Brauereien haben wir im Oktober zur Brauerei des Monats gemacht: Meckatzer Löwenbräu aus Heimenkirch. 

Ein Post auf den Erfolg.

 

Quellen: Schwäbische Zeitung, SWR
Visual: wegro communications
Text: Birgit Rieber

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