Eichbaum: Gläubiger sagen Ja zur Zukunft

Eichbaum: Gläubiger sagen Ja zur Zukunft

Eine Traditionsbrauerei atmet auf: Der Gläubigerausschuss der Privatbrauerei Eichbaum hat dem Fortführungskonzept der Geschäftsführung zugestimmt – einstimmig. Das Votum fiel am 23. März 2026, einen Tag später bestätigte die Gläubigerversammlung den Beschluss.

Kern des Plans ist der Einstieg eines Investors, der im Rahmen eines Asset Deals die wesentlichen Vermögenswerte übernehmen soll: Marke, Betriebsimmobilie, Produktionsanlagen. Die Mannheimer Brauerei – gegründet vor über 340 Jahren – bleibt damit als eigenständige Marke im deutschen Biermarkt erhalten.

Monatelange Hängepartie

Der Weg dahin war alles andere als leicht. Ende Oktober 2025 hatte Eichbaum ein Eigenverwaltungsverfahren eingeleitet, um sich neu aufzustellen. Seither prüfte der Gläubigerausschuss mehrere Konzepte – nun fiel die Entscheidung.

Was jetzt folgt sind strukturelle Anpassungen, die operative Neuausrichtung sowie die Konsolidierung von Produktion und Vertrieb. Und – das ist die schmerzliche Kehrseite – ein deutlicher Stellenabbau, der in den kommenden Wochen in Abstimmung mit den Beteiligten eingeleitet wird.

„Wir können den Blick jetzt wieder nach vorn richten", sagten die Geschäftsführer Uwe Aichele und Frank Reifel nach der Entscheidung. Ob Eichbaum diesen Neustart nutzen kann, wird sich zeigen. Die Grundlage dafür ist jedenfalls gelegt.

Teaser: Eichbaum lebt: Gläubiger stimmen dem Fortführungskonzept zu – Investor übernimmt, Stellenabbau folgt. (108 Zeichen)

 

Quelle: Privatbrauerei Eichbaum
Foto: Eichbaum @ Facebook (Screenshot, 27.03.2026)

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