
Die Fußball-WM 2026 der Herren ist ein politisch aufgeladenes Thema. Trotzdem freuen wir uns schon auf einen Sommer im Zeichen des sportlichen Wettbewerbs. Und was passt besser zu einem heißen Fußballspiel in der brütenden Hitze von Mexiko oder den USA? Natürlich: ein schönes, kaltes Bier.
In diesem Artikel möchten wir euch die Bier-Szene der Gruppengegner Deutschlands und Österreichs vorstellen. Falls euch dieses Format interessiert, werden wir eine kleine Serie über alle teilnehmenden Länder der WM 2026 erstellen.
Curacao:
Die Bierkultur auf Curaçao ist vom tropischen Klima geprägt. Das am meisten getrunkene Bier ist das Amstel Bright, dieses wird von Heineken in Zoeterwoude (NL) extra für die karibischen Überseegebiete gebraut. Auf Curaçao selbst gibt es nur zwei eigenständige heimische Brauereien – darunter die Swinging Old Lady Brewery.
Elfenbeinküste:
Die Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) besitzt eine lebendige Braukultur mit beliebten, erfrischenden Lagerbieren. Sie werden typischerweise eisgekühlt getrunken und enthalten oft Zutaten wie lokalen Mais, was ihnen einen milden, süffigen Geschmack verleiht. Ein lokaler Vertreter ist beispielsweise das Bock von Solibra. Hierbei handelt es sich aber um ein helles Lagerbier und nicht um ein Starkbier.
Ecuador:
Die Bierszene in Ecuador ist maßgeblich von der größten Brauerei des Landes dominiert, Cerveceria Nacional CN Ecuador – diese ist Teil der AB InBev Gruppe. Zu den meist konsumierten Bieren zählen das Cerveza Pilsener und Club Premium. Die immer größer werdende Craft Beer Szene muss sich aber keinesfalls verstecken. Besonderes Augenmerk wird bei den kleinen Brauereinen auf lokale Rohstoffe gelegt. Hierzu zählt die Cerveceria Latitud Cero.
Jordanien:
Jordanien hat eine überraschend lebendige Bierkultur. Alkohol wird aufgrund der lokalen Gesetzgebung nur in lizenzierten Hotels, Bars und Restaurants in Städten wie Amman, Aqaba und Madaba serviert. In Supermärkten ist der Verkauf außerhalb des Monats Ramadan an spezielle Geschäfte gebunden und in der Öffentlichkeit wird Alkohol kaum konsumiert. Neben der weit verbreiteten Massenmarke Amstel (die lokal gebraut wird) hat sich in den letzten Jahren eine sehr kleine Craft-Beer-Szene etabliert. Die beliebtesten Marken und Brauereien sind: Aman Carakale Brewing oder Jordan Brewery Co.
Argentinien:
Argentiniens Biermarkt wird vom hellen Lagerbier (Rubia) dominiert, das typischerweise leicht, mild und süffig ist, um dem warmen Klima gerecht zu werden. Die Braukultur ist stark europäisch geprägt und hat sich durch einen florierenden Craft-Beer-Boom stark diversifiziert. Es wird häufig Mais oder Reis mitgebraut, was dem Bier eine leicht süßliche Note verleiht. Quilmes - der unangefochtene Marktführer (gehört zu AB InBev). Das milde, leicht süßliche Quilmes Cristal ist das absolute Standardbier des Landes. Die zweitgrößte Brauerei, CCU, produziert beliebte Marken wie Schneider oder Imperial.
Algerien:
Die bekanntesten Biermarken des größten Land in Afrika sind Tango (das meistverkaufte lokale Bier, gebraut von einer Heineken-Tochter) sowie Samba und Gosto. Da Alkohol in dem mehrheitlich muslimischen Land gesellschaftlich und rechtlich nur eingeschränkt konsumiert wird, sind Bier und Spirituosen primär in lizenzierten Geschäften, Hotelbars und gehobenen Restaurants erhältlich.
Hast du schon eines der Biere verkostet? Schreib uns gerne ein Kommentar! 🍻
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