Schneider Weisse übernimmt Bischofshof und Weltenburger

Schneider Weisse übernimmt Bischofshof und Weltenburger

Breaking News: Ab dem 1. Jänner 2027 werden die bayerischen Traditionsmarken Bischofshof (Regensburg) und Weltenburger unter dem Dach der Familienbrauerei Schneider Weisse gebündelt. 

Schneider Weisse erwirbt die Markenrechte von der Brauerei Bischofshof und übernimmt die Klosterbrauerei Weltenburg (gegründet 1050 und damit die älteste Klosterbrauerei der Welt).

Regensburg wird geschlossen

Der Brauereistandort Regensburg (56 Mitarbeiter ) wird Ende 2026 geschlossen. Die Produktion aller Marken soll künftig in Kelheim und Weltenburg konzentriert werden. Hintergrund ist der anhaltende Absatzrückgang im deutschen Biermarkt. Deshalb sei es nötig, Synergien zu nutzen um wenigstens einen Teil der Arbeitsplätze zu sichern und die Marken in bayerischer Hand zu halten.

Die Beteiligten sprechen von einer „bayerischen Lösung“ – wirtschaftliche Konsolidierung in Kombination mit dem Erhalt regionaler Brautradition. Besser, als Zerschlagung oder der Verkauf an externe Investoren.

Bei Schneider Weiss läuft es bekanntlich dynastisch. Geschäftsführer Georg VII.: »Weißbiertradition seit über 150 Jahren trifft auf fast 380 Jahre Bischofshof-Historie und nahezu ein Jahrtausend klösterliche Braukunst in Weltenburg«. Ein weltweit einzigartiges Bündel an Braugeschichte – geboren aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.


Bild: Georg der Sechste (links) und Georg der Siebte

Kommentare

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muschke2001 • vor 2 Stunden
Jede Woche zwei Schließungen oder Firmierung. Aber wir müssen die Steuern auf Alkohol erhöhen... Fördern damit keine Braukultur (außer der Kelterei, größere Lobby).
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